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haroun :: My Profile (67 views)

 
 

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Birthday

November 25

Location

Frankfurt, Germany

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About Me

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der Bozzeto einer Klanginstallation mit Schrott & Co. als Tonerzeuger. Titel: Tempel des Chaos, Schrottsymphonie I, Schrottiger Jazz

meine Werke wiederholen sich nie.

sie sind stets bozzetti, die in dieser konstellation niemlas wieder zusammengesetzt werden. sie beziehen den umgebenden raum mit ein und verschmelzen mit ihm.
Meine Eltern tauften mich Haroun oder der Erleuchtete. Und wie der Name schon sagt, bin ich zu nichts geringerem bestimmt, als die Materie vor der Leere der modernen Kunst zu retten, und dies in einer Zeit der Katastrophen und des Wirtschaftskapitalismus, in diesem mechanischen und mittelmässigen Universum, in dem zu leben wir das Unglück und die Ehre haben.
Luminale 2008

Lapidariumsinstallation

Historisches Museum Frankfurt a.M.

wann wird ein objekt zum kunstwerk?

Ohne Liebe kann man kein Kunstwerk schaffen. Man kann keine Blume malen, wenn man sich zuvor in sie nicht verliebt hat. Ein geschaffenes Objekt wird erst dann zum Kunstwerk, wenn es dem Installationskünstler gelingt, das Lebendige in der eigensinnig â€zkomponierten Form seiner Installation“ festzuhalten, ohne ihm den Atem zu rauben. Die Rede ist hier vom â€zewigen Augenblick“. Jede Installation ist eine immer neukomponierte Darstellung dieses ewigen Augenblicks, eine Darstellung des Unvergänglichen in lebendiger Gestalt von schier unendlicher Endlichkeit. Wir befinden uns hier in der Welt der Paradoxa, in einer Welt des â€zentweder und oder“, in der Gleichzeitigkeit von “ja und nein“, in der Welt jenseits der Ratio und weit darüber hinaus.

Auf dieser Ebene nähern wir uns dem archetypischen Urgrund des Lebens, dort werden wir eins mit dem Rätsel, dem Wunder der Existenz. Und weil diese Ebene dem kausalen Denken der Ratio nicht zugänglich, im wörtlichen Sinne nicht begreiflich ist- waren es von jeher und in allen Völkern und Kulturen der Menschheit neben der Mystik und Religion die bildenden Künste, die dafür gestalterische Formensprachen entwickelten.

Ich danke all den Menschen, die mir mit Ihrem Schrott die Materialien zur Verfügung gestellt haben, aus denen diese Lichtwerke in der 1.Phase Ihrer Metamorphose entstehen konnten.

Interests

Ausgewählte Ausstellungen:

2004: Tanzperformance: "it´s time" Company Vivienne Newport

2006: Luminale 2006 Frankfurt am Main

2006: Handwerkskammer Koblenz, Ausstellungsprojekt "um die 30"

2006: Vorlage Plastikabschlußausstellung, Johann Wolfgang Goethe-Uni "Garage 12"

2007: Ausstellungsprojekt"Container-Contenedor" Frankfurt... Stuttgart ... Montevideo:

Historisches Museum: -Lapidarium und Galerie Migration- Frankfurt am Main Galerie Art Box Frankfurt am Main Ausstellungshalle der Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt am Main

2007: Vogelfrei 7 "wintergARTen" Darmstadt

2008: Luminale 2008 -Biennale der Lichtkultur

Gruppenausstellung der Projektgruppe "der Letzte macht´s Licht aus"

Evangelische Stadtakademie e.V.

Jugend Kulturkirche St.Peter

Ausstellungshalle des institut für Kunstpädagogik Johann Wolfgang Goethe Universität

Historisches Museum Frankfurt am Main

eigene Installationen:

"Mutter aller Künste" im Lapidairum des Historischen Museums Frankfurt am Main

360 Watt- Pan & Syrinx in der Ausstellungshalle J.W.G-Uni

Favorite Quote

immer liebt man nur das land, in dem man nicht lebt, immer die frau, die man nicht kennt. "belaine vom weißdorn"

das chaos sei willkommen, die ordnung hat versagt.

glücklichsein, freisein, etwas chaos muß dabeisein.

wir haben alle denselben himmel über uns, aber wir haben nicht alle denselben horizont.
 

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Zivilisationsschrott wird zu Kunst

 

 

 

In verschiedenen Kunstrichtungen des 20.Jahrhunderts finden Abfallmaterialien, die abgenutzten, zwecklos gewordenen Relikte des täglichen Gebrauchs, Eingang in die Kunst als Bestandteil von Werken, die sich einerseits kritisch-ironisch mit der konsumorientierten Warenwelt und deren modeabhängigen, kurzlebigen “Wegwerf-Produkten“ auseinandersetzen und andererseits im Sinne einer Ästhetisierung den poetischen Reiz des Verfallenen zum Ausdruck bringen.

Dabei steht das Interesse des Künstlers an kunstfremden Materialien und im wörtlichen Sinn realen Gegenständen, die sie direkt ins künstlerische Werk einfügen und nicht mehr nur abbildhaft darstellen, wie in der Kunst zuvor. Seit 1945 werden Abfallprodukte zunehmend in Werken der bildenden Kunst verwendet, die durch verschiedene Faktoren begünstigt wird.

Seit dieser Zeit lassen sich künstlerische Arbeiten aus Abfall nicht mehr den herkömmlichen Gattungen der Malerei oder Skulptur zuordnen, denn ihre Gestaltungsmethoden- die Kollage, das Reliefbild, das Meterialbild, die Assemblage, die Rauminstallation, sowie Aktionen, Enviroments, Happennings und Materialassemblagen- sind neue Formen des künstlerischen Schaffungsprozesses, die dem Künstler völlig neuartige Darstellungsfreiheiten offenbaren.

Kunstrichtungen, wie der Dadaismus und Surrealismus, die in den 20er Jahren erstmals mit Abfall gearbeitet haben, werden in diesem Sinne wieder aufgegriffen und weiterentwickelt. Außerdem rückte nach den Erfahrungen des 2.Weltkrieges und des folgenden Wirtschaftswunders gerade in Europa die desolate Seite der Konsumwelt ins Blickfeld der Künstler.

Eine Grundvoraussetzung für die Verwendung bis dato kunstfremder Materialien und damit auch für das Erscheinen von Abfallstoffen in Werken der bildenden Kunst liegt in einer Wandlung des Kunstverständnisses, die sich seit Beginn des 20. Jahrhunderts abzeichnet. Der entscheidende Sprung im Hinblick auf das Verhältnis der Kunst zur sichtbaren Wirklichkeit zeigt sich ganz deutlich in der abstrakten Malerei, die ihren Beginn im Kubismus und Futursimus findet, wobei die Absage des Künstlers an das Figürlich-Gegeständliche zugelich eine Absage an das traditionelle Bild als Illusionsraum und somit an einen Kunstbegriff, der als vorrangiges Darstellungsziel die Nachahmung von Wirklichkeit beinhaltete. Diesem Kunstverständnis entsprechend tritt der Realität der sichtbaren Wirklichkeit nunmehr die Realität der bildnerischen Gestaltung gegenüber, und der Kunstschaffende erfindet jetzt gleichsam selbst die Wirklichkeit. Diese Entwicklung führte dazu, dass die Grenzen zwischen verschiedenen künstlerischen Gattungen durchlässig wurden, denn nun waren nicht mehr nur Farbe und Pinsel bzw. Hammer, Meisel und Steinblock legitime Gestaltungsmittel, sondern bisher kunstfremde Materialien gewannen an Bedeutung.

 

 

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